Mitarbeiterstories
Ursprünglich wollte Hilke Erzieherin werden. Doch ein freiwilliges Praktikum in der Lebenshilfe hat ihren beruflichen Weg verändert, sodass sie sich bewusst für die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin entschied. Heute ist sie in der SBP tätig und erlebt nach eigener Aussage jeden Tag aufs Neue, warum das die richtige Entscheidung war. Was sie an ihrer Arbeit besonders schätzt? Den bunten Haufen von Menschen mit viel Herz!
Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Plan. Während meiner Realschulzeit habe ich in den Herbstferien ein freiwilliges Praktikum in der Heilpädagogischen Kindertagesstätte "Regenbogen" gemacht. Dort wurde mir klar, dass ich mich gezielt auf die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen spezialisieren möchte und deshalb Heilerziehungspflegerin statt Erzieherin werden möchte.
Während meiner Ausbildung führte mich mein Weg bereits durch verschiedene Bereiche der Lebenshilfe. Nach meinem Praktikum im Wohnheim am Mückenweg und weiteren Stationen blieb ich dem Unternehmen treu. Von 2015 bis 2020 war ich im Familienentlastenden Dienst tätig, heute arbeite ich in der Stationären Betreuten Pflege (SBP).
Besonders schön ist für mich, dass man Menschen oft über viele Jahre begleitet. Einige Bewohnerinnen und Bewohner, die ich früher im Familienentlastenden Dienst (FED) betreut habe, leben heute in der SBP. Angehörige freuen sich über ein bekanntes Gesicht und ich freue mich, ihre Entwicklung weiter begleiten zu dürfen. Solche Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie wertvoll langfristige Beziehungen in unserer Arbeit sind.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Aber gerade dadurch entwickelt man sich weiter. Ich habe gelernt, geduldig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und manchmal stärker zu sein, als ich selbst gedacht hätte. Dabei hilft mir das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, und die Möglichkeit, eigenständig zu handeln und Entscheidungen zu treffen.
Was mich bis heute motiviert, sind die Menschen. Oft sind es kleine Momente, die im Gedächtnis bleiben. Ein Satz, ein Lächeln oder das Gefühl, gebraucht zu werden. Genau deshalb arbeite ich gerne bei der Lebenshilfe. Hier geht es nicht nur um Pflege oder Betreuung. Hier geht es darum, Menschen in ihrem Alltag zu begleiten, ihnen Teilhabe zu ermöglichen und gemeinsam ein Stück Lebensweg zu gestalten. Genau darin sehe ich auch meine Zukunft.
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