Mitarbeiterstories

Elif

Seit ihrem Umzug von Frankfurt nach Nordhorn in 2017 geht Elif Yüksel ihren Weg bei der Lebenshilfe. Was sie hier gefunden hat: echte Teamarbeit, persönliche Entwicklung und die Möglichkeit, Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten.

Ein Alltag, der fordert – und erfüllt.

Ein Beruf, der etwas mit mir macht.

Ich bin seit 2017 bei der Lebenshilfe und blicke auf einen Weg zurück, der mich fachlich wie persönlich sehr geprägt hat. Nach meinem Umzug von Frankfurt nach Nordhorn war ich auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive, die Sinn stiftet und mir die Möglichkeit gibt, mit Menschen zu arbeiten. Über eine Tätigkeit als Schulbegleiterin kam ich zum ersten Mal mit der Lebenshilfe in Kontakt – und schnell wurde mir klar, dass ich hier genau richtig bin.

Schon früh wusste ich, dass ich im sozialen Bereich arbeiten möchte. Mir war wichtig, Menschen individuell zu unterstützen und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten. Die Arbeit in der Schulbegleitung hat mich dabei besonders geprägt. In dieser Zeit war es vor allem Diana da Cunha Silva (Bereichsleitung Kinder.Jugend.Gesundheit.), die mir immer wieder Mut gemacht hat, meinen Weg weiterzugehen. Sie bestärkte mich darin, die Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin zu beginnen und mich beruflich weiterzuentwickeln. Bereits zu Beginn meiner Tätigkeit als Schulbegleiterin sagte sie mir, dass ich diesen Weg schaffen kann. Ihr Vertrauen und ihr Glaube an mich waren ein entscheidender Grund dafür, dass ich heute dort stehe, wo ich bin.

Eine wertschätzende Begleitung und klare Perspektiven haben mir schließlich den Mut gegeben, nach der Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin auch die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin zu absolvieren. Heute arbeite ich als Heilerziehungspflegerin in einer Wohngruppe, zusätzlich als Betreuungskraft in einer weiteren Einrichtung und im mobilen Frühdienst. Mein Arbeitsalltag ist vielseitig und genau das mag ich an meiner Arbeit. Kein Tag ist wie der andere. Ob Unterstützung im Alltag, medizinische Aufgaben, Dokumentation oder Gespräche – alles richtet sich immer nach den individuellen Bedürfnissen der Menschen, die ich begleite.

Was mich jeden Morgen motiviert, ist das Wissen, dass ich jeden Tag meinen Beitrag leisten kann. Menschen zu unterstützen, ihnen Sicherheit zu geben und ihre Fortschritte mitzuerleben, macht meine Arbeit für mich besonders wertvoll. Dabei spielt das Team eine große Rolle. Der Umgang auf Augenhöhe, der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung – gerade in herausfordernden Situationen – geben mir Sicherheit und Rückhalt.

Natürlich gibt es auch anspruchsvolle Momente, zum Beispiel im Umgang mit herausforderndem Verhalten. Genau daran bin ich jedoch gewachsen. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen, belastbar zu sein und Fähigkeiten an mir zu entdecken, die mir vorher nicht bewusst waren. Fachlich konnte ich vieles aus meiner Ausbildung in der Praxis anwenden und stetig erweitern. Weiterbildungen und Schulungen nutze ich gern, um mich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Für mich ist die Lebenshilfe mehr als nur ein Arbeitsplatz. Meine Zeit hier empfinde ich als sehr wertvoll. Sie hat mich sowohl fachlich als auch persönlich wachsen lassen. Ich habe immer wieder erlebt, wie wichtig Wertschätzung, Vertrauen und Zusammenarbeit sind.

Auch in Zukunft möchte ich meinen Weg hier weitergehen. Ich stelle mir meine berufliche Zukunft so vor, dass ich langfristig Teil der Lebenshilfe bleibe und weiterhin meinen Beitrag leisten kann. Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten und wirklich etwas zu bewirken – genau dafür stehe ich und genau deshalb arbeite ich hier.