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Mitarbeiterstories

Ankie

Schon als Kind kam Ankie Grosse mit der Arbeit von und mit Menschen mit Behinderung in Berührung. Später folgten Praktika, ein Studium und schließlich der Einstieg bei der Lebenshilfe. Heute arbeitet sie im Sozialdienst der Werkstatt und erlebt täglich, wie viel Wertschätzung, Vertrauen und Herzlichkeit in den kleinen Momenten des Alltags stecken. Genau diese Begegnungen machen ihre Arbeit für sie besonders.

Es gibt verschiedene Herzen für verschiedene Situationen.

Wenn ich darüber nachdenke, wie mein Weg zur Lebenshilfe begonnen hat, dann eigentlich schon viel früher als mit meiner Bewerbung. Meine Mutter arbeitet an der Vechtetalschule und als Kind habe ich sie häufig zur Arbeit begleitet. Schon damals fand ich die Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung spannend. Während meines Studiums habe ich dann Praktika im Berufsbildungsbereich und bei Job inklusiv gemacht. Dadurch wurde mir immer klarer: Das ist ein Arbeitsfeld, in dem ich mich wohlfühle und in dem ich etwas bewegen möchte.

Als bei der Lebenshilfe eine neue Stelle im Sozialdienst geschaffen wurde, bekam ich einen Anruf und wurde gefragt, ob ich mir diese Aufgabe vorstellen könnte. Heute bin ich froh, damals Ja gesagt zu haben. Seitdem arbeite ich im Sozialdienst der Werkstatt und schätze besonders die Mischung aus fachlicher Arbeit und den täglichen Begegnungen.

Was meine Arbeit ausmacht, sind nicht einzelne große Ereignisse, sondern die vielen kleinen Momente. Herzliche Begrüßungen am Morgen, liebevolle Begegnungen, spontane Gespräche oder Situationen, die mich zum Lächeln bringen. Selbst wenn ich nur kurz außer Haus war, freuen sich die Menschen vor Ort über meine Rückkehr. Diese Wertschätzung ist etwas Besonderes und genau das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

Auch persönlich habe ich mich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Früher fiel es mir schwer, vor größeren Gruppen zu sprechen. Heute halte ich Vorträge und Präsentationen mit einem ganz anderen Selbstverständnis. Die Lebenshilfe hat mir die Möglichkeit gegeben, mich auszuprobieren, mich weiterzuentwickeln und immer wieder neue Themen kennenzulernen. Dabei habe ich gelernt, meiner eigenen Entwicklung zu vertrauen und auch einmal meine Komfortzone zu verlassen.

Besonders schätze ich die Vielfalt im Unternehmen. Jeden Tag treffe ich auf unterschiedliche Menschen, Perspektiven und Herausforderungen. Genau dieser Austausch macht die Arbeit abwechslungsreich und spannend. Gleichzeitig gibt es viele Möglichkeiten, neue Themenfelder kennenzulernen und sich fachlich weiterzuentwickeln. Das ist etwas, das ich an der Lebenshilfe sehr schätze und das ich auch in Zukunft gerne weiter nutzen möchte.

Ein Satz eines Beschäftigten begleitet mich bis heute:„Es gibt verschiedene Herzen für verschiedene Situationen – man hat nicht nur ein Herz.“ Dieser Gedanke hat mich tief berührt. Vielleicht beschreibt er auch am besten, warum ich so gerne hier arbeite. Weil es die besonderen Herzmomente sind, die bleiben. Die kleinen Begegnungen, die zeigen, wie wertvoll Wertschätzung, Menschlichkeit und echtes Miteinander sein können.